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KÄRNTEN SILENTPLAY
Kiki Kogelnig Brunnen
Ich habe ein besonders Objekt, den Kiki-Kogelnig-Brunnen südlich des Landhauses ausgewählt, weil er von einer Künstlerin konzipiert wurde, die die einzige Pop Art Artistin der Stadt ist und die internationale Bedeutung hatte. Sie ist in Bleiburg aufgewachsen, im Südosten, hat in Klagenfurt maturiert und dann in Wien studiert und ging nach Paris und anschließend nach Amerika und hat in New York praktisch mit den größten Künstlern Amerikas Freundschaften gehabt, zusammengelebt und Kunst gemeinsam produziert. Das Thema von dem Brunnen ist Wasser und das Singen und der Titel ist "der Gesang" und es soll in zwölf Masken aus Bronze, die quasi im Singen auch Wasser speien, die kulturelle, musische Begabung der Bewohner der Stadt zeigen und den Sinn für Lyrik, für Fantasie und anregen auch die Verbindung zum Wörthersee, das klimatisch bevorzugte hier im Süden Kärntens mit der Nähe zu Italien und diese Masken sind auch natürlich Kopfdarstellungen und Menschentypen, wie wir sie aus der archaischen Welt unserer gemeinsamen Kulturregion sehr gut kennen und die Künstlerin hat allerdings die Errichtung des Brunnens, die Vollendung nicht mehr erlebt; sie ist leider im Jahresbeginn 1997 verstorben und der Brunnen wurde dann postum im Laufe des Jahres eingeweiht und eröffnet. Er bereitet den Menschen in der Stadt große Freude, weil er so eine positive Lebenskraft, so eine Ausstrahlung ergibt und natürlich auch an diesem prominenten Platz, wo die politische Verwaltung und mit den Gedanken hin vielleicht auch zum Stadttheater, wo ja das zelebriert wird, das Singen und Musizieren und wir haben in Klagenfurt ja auch berühmte Opernsänger gehabt und das alles rundet die Geschichte ab.
Zwischen dem Kiki Kogelnig Brunnen und dem Rathaus in Klagenfurt verläuft die Wiesbadener Straße zum Heiligengeistplatz und diese Straße heißt deshalb Wiesbadener Straße, weil in den 20er Jahren die Stadt Wiesbaden der Stadt Klagenfurt geholfen hat und beide Städte eine Städtepartnerschaft, eine Städtefreundschaft abgeschlossen haben und im Landesmuseum befindet sich aus dem Jahr 1930 ein Geschenk des Oberbürgermeisters von Wiesbaden. Das ist ein hohes Stehpult, das kann man auf einer Marmortafel ausklappen und da ist die Widmung der Stadt Wiesbaden und die besten Glückwünsche an die Stadt Klagenfurt zu sehen.
