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Gebäude Tschernitz-Haus


Klagenfurt ist eine steinreiche Stadt und zwei typische Steine, die in Klagenfurt allgegenwärtig sind, sind einmal der Pörtschacher Marmor, ein weißer Stein und ein grüner, dunkler Stein, der Kreuzbergl-Schiefer aus dem zum Beispiel der Lindwurmbrunnen ist. Den Pörtschacher Marmor sieht man häufig als Randstein, als Begrenzung zwischen Gehweg und Straße und ist ein ganz typischer Stein für Klagenfurt, der eben verwendet wurde um dieses italische Flair aufzugreifen, wie man es eben in den großen italienischen Städten hatte, wie in Florenz zum Beispiel. Der Pörtschacher Marmor ist am Neuen Platz auch am Gebäude Tschernitz-Haus zu sehen. Das Portal des Hauses ist aus diesem weißen Stein, aus diesem weißen Marmor, der eben auch häufig als Randstein verwendet wurde und eben eine wunderschöne Maßerung teilweise mit schwarz, teilweise mit rosa Farben hat und der befindet sich eben wirklich sehr häufig in Klagenfurt, wurde lokal abgebaut und geht teilweise auf die römische Zeit zurück, das heißt wir haben diesen Einsatz von Marmorstein schon bis in die römische Zeit hier in Kärnten. Nachweisbar ist das zum Beispiel weiter weg von Klagenfurt in Gummern, im Krastal, das ist nordwestlich von Villach und im östlichen Kärnten im Lavanttal am Spitzelofen-Steinbruch, da ist ein kompletter römischer Steinbruch ausgehoben worden. Also diese Tradition der Verwendung des lokalen Marmors geht schon sehr lange zurück und auch der Architekt und Erbauer des Landesmuseums Klagenfurt hat für den Stiegenaufgang des Hauses Pörtschacher Marmor verwendet. Wenn Sie das Museum betreten, die Stiegen in den 1. Stock oder den 2. Stock betreten, dann sehen Sie eben diesen Pörtschacher Marmor, der eine ganz charakteristische Maßerung hat und eben diese Marmorisierung aufweist, der eben auch den Namen gibt.


1. Benvenuti al Museo della macchina da scrivere!